Donnerstag, 18. Juni 2009

Geldanlage: Den richtigen Partner finden

Bei den meisten Geldanlagen benötigen Sie eine Institution über die Sie Ihre Vermögenstitel handeln und über die Sie diese hinterlegen können. Dabei können sie sich für die Geldanlage an verschiedene Arten von Geschäftspartnern wenden. Dies können z.B. Banken, Versicherungsunternehmen oder unabhängige Berater sein. Sie sollten ihren Geschäftspartner in Sachen Geldanlage dahingehend prüfen, ob er
1. tatsächlich die notwendige Kompetenz und Integrität besitzt.
2. bei der Beratung auch wirklich ihre – und nicht seine eigenen - wirtschaftlichen Interessen in den Vordergrund stellt. So sollten bei ihnen die Alarmglocken klingeln, wenn ihnen Ihr Anlageberater ausschließlich z.B. Fondsprodukte empfiehlt, denn diese bringen ihm i.d.R. eine hohe Provision.
3. ob er Sie unabhängig berät und die Produkte verschiedener Anbieter vergleicht. Empfiehlt er ihnen für eine Geldanlage z.B. ausschließlich Produkte einer einzigen Fondsgesellschaft, Bank oder Versicherung, so geht es Ihrem Geschäftspartner nur um sein eigenes Wohl und Sie sollten sich besser von ihm trennen.

Ein unabhängiger Partner ist nur schwer zu finden. Weiterführende Informationen zum Thema Geldanlage erhalten Sie auch unter finanzen.de

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Zertifikate momentan kaum empfehlenswert

In mehreren Artikeln wurde in diesem Blog schon auf die Schwächen von Zertifikaten hingewiesen. Sicherlich sind Zertifikate grundsätzlich gute Produkte, die gegenwärtige Finanzkrise hat aber deutlich gezeigt, dass ihre Konstruktion als Inhaberschuldverschreibung große Sicherheitsrisiken mit sich bringt. So haben z.B. zahlreiche Käufer von Lehman-Brothers-Zertifikaten ihr Geld verloren und streiten mit ihren Banken um Entschädigungen.

Beachten Sie also unbedingt die Risiken von Zertifikaten. In der gegenwärtigen Situation würde ich die Finger davon lassen und eher zu ETFs raten.

Dienstag, 2. September 2008

Abgeltungssteuer (Teil 2)

Abgeltungssteuer (Teil 1)

Auch Spekulationsverluste werden bei der Abgeltungssteuer berücksichtigt. Dabei werden positive und negative Einkünfte durch ihre Bank verrechnet wobei Verluste aus Aktienverkäufen grundsätzlich nur mit Gewinnen aus Aktienverkäufen verrechnet werden können. Ein verbleibender Verlust wird vom Kreditinstitut entweder auf das nächste Jahr vorgetragen oder, wenn der Kunde dies bis zum 15. Dezember eines Jahres beantragt, bescheinigt. Altverluste, die vor 2009 angefallen sind, können im Rahmen einer Übergangsregelung bis zum Jahr 2013 mit Kapitaleinkünften nach neuem Recht verrechnet werden. Eine Verrechnung mit Zinseinkünften oder Dividendenausschüttungen ist allerdings nicht möglich.

Mittwoch, 6. August 2008

Buchtipp

"Gerade ältere Menschen sind oft unsicher bei der Frage, wie ihr Vermögen am besten anzulegen sei. Zum einen erinnern sie sich sehr gut an die Mühen, mit welchen sie ihr Geld erworben hatten. Und zum anderen sind sie sich sehr bewusst darüber, dass ihnen weniger Zeit verbleibt, eventuelle Verluste durch Eigenleistung wieder wettzumachen.

Viele neigen zu der Lösung, vorsichtshalber lieber gar nichts zu tun, statt ihr Geld für sich arbeiten zu lassen. Und so dümpeln viele größere und kleinere Vermögen auf niedrig verzinsten Sparbüchern -oder noch schlimmer: In Bettkästen!- vor sich hin.
Dies müsste nicht so sein, wenn die Betreffenden Geldanlage und Vermögenssicherung für Seniorenvon Dr. Jens Bölscher gelesen hätten.

Hier wird in übersichtlicher und leicht verständlicher Form geklärt worauf es ankommt. Bundesschatzbriefe? Oder doch lieber Aktien? Fonds, Immobilien oder eben doch das gute, alte Sparbuch?

In diesem Buch bleiben keine Fragen offen. Ein ausführlicher Test zur persönlichen Risikoneigung ermöglicht dem Leser, sich über seine Anlageziele Klarheit zu verschaffen. Auf das so ermittelte persönliche Profil zugeschnittene Musterdepots ergänzen das Buch, welches auch für jüngere Menschen einen sehr lesenswerten Abriss über die verschiedenen Anlageformen bietet.

Das Buch ist hervorragend recherchiert und in meinen Augen eine Top-Empfehlung!"
(Quelle: Kundenrezension bei amazon.de)

Montag, 4. August 2008

Verlangt man an der Börse zu viel?

Aktionäre sind dumm und frech:
Dumm, weil sie Aktien kaufen,
und frech, weil sie
Dividende haben wollen.

(Carl Fürstenberg, 1850-1933)

Dienstag, 29. Juli 2008

Vom Wesen des Geldes

Geld leitet sich aus dem altdeutschen "gelt" (dies bedeutet Zahlung, Vergütung) her und ist ein Tauschmittel. Geld kann man nicht essen und Geld wird sie auch nicht im Winter wärmen, es unterscheidet sich also von anderen Tauschmitteln dadurch, dass es den Bedarf eines Tauschpartners nicht unmittelbar befriedigt. Korrekt bezeichnet man Geld daher als Zwischentauschmittel.

Theoretisch eignen sich daher eine Fülle von Dingen als Geld, man denke dabei nur an die in Afrika noch heute z.T. verwendeten Kaurimuscheln. Geld muss dabei aber die folgenden Funktionen erfüllen:
  • Wertaufbewahrung (d.h. es muss unverderblich und knapp sein, denn nur dann bleibt es im Wert stabil);
  • Zahlungsmittel (es muss allgemein als Zahlungsmittel anerkannt sein);
  • Wertmessfunktion (Geld muss teilbar sein, so dass Sie damit Dinge mit verschiedenem Wert kaufen können).
Das heute vorherrschende Papiergeld, welches nicht mehr durch Gold gedeckt ist, birgt grundsätzlich grosse Inflationsgefahren. Von besonderer Bedeutung für die Stabilität des Geldes ist daher die Existenz einer unabhängigen Zentralbank. Nur wenn die Zentralbank unabhängig von politischen Entscheidungsträgern für Geldwertstabilität sorgen kann, wird der Euro seine Stabilität bewahren. Alle Bestrebungen zur Einschränkung der Macht der Europäischen Zentralbank sind daher kritisch zu betrachten. Schließlich wollen wir in Deutschland nicht noch einmal eine Hyperinflation wie in den 20er Jahren erleben, denn dadurch werden Millionen von Kleinsparern um Ihre Ersparnisse gebracht.

Informationen zu Banken

Bei der Geldanlage kommen Sie heute kaum an einer Bank vorbei. Vermögensanlage werden Sie heute i.d.R. immer über eine Bank abwickeln und so ist es nicht unbedeutend, sich über Banken und die zugehörigen Sicherungsmechanismen ausgiebig zu informieren. Was passiert also beispielsweise mit Ihrer Geldanlage, wenn Ihre Bank pleite ist? Wie sind die verschiedenen Banken in Deutschland organisiert? Welches sind große und krisensichere Banken in Deutschland?

Diese und manche andere Frage bekommt man auf der Internetseite http://www.bankdienstleistung.de beantwortet. Hier geht es zu

bankdienstleistung.de